Beschreibung

Für die Kirche St. Ulrich gestaltete Erich Schickling neben der umfangreichen Verglasung auch das große Kreuz hinter dem Altar, das Tabernakel und den Ambo. Das Kreuz zeigt fünf große und vier kleine Bildfelder mit Malereien zum Leben Jesu.


Künstler/in

Erich Schickling
* 1924 in Býkov-Láryšov, Tschechische Republik — † 2012 in Eggesried bei Ottobeuren

Erich Schickling wurde am 19. April 1924 in Býkov-Láryšov (dt. Pickau), Tschechische Republik geboren. Er studierte 1947-52 an der Kunstakademie München und war Meisterschüler bei Josef Hillerbrand. Nachdem er 1956 den Ersten Preis beim Ideenbewerb für die Glasfenster der Marburger Elisabethkirche gewann, erhielt er im Laufe der Jahre rund 80 Aufträge in Bayern, Deutschland und Brasilien für die Gestaltung von Glasfenstern und Wandmalereien in kirchlichen und öffentlichen Gebäuden. Ferner schuf er zahlreiche Hinterglasbilder und Gemälde u.a. mit biblischen Motiven, aber auch Themen aus der griechischen Mythologie. 1993 erhielt er die Medaille der Masaryk-Akademie der Künste, Prag, 2009 den Preis Pro Suebia der Eugen-Liedl-Stiftung für das künstlerische Lebenswerk. 1999 gründete er die Erich-Schickling-Stiftung in Eggisried bei Ottobeuren, die den künstlerischen Nachlass verwahrt. Erich Schickling starb am 16. Februar 2012 in Eggisried.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia Kunst@SH



Die Kirche

Kirche St. Ulrich
Badallee 58, 25826 St. Peter-Ording (NF)

Die Kirche St. Ulrich in Bad Sankt Peter-Ording wurde 1957 errichtet. 1977–79 wurde sie zum Gemeindezentrum erweitert. Ihren Namen verdankt die Kirche ihrem Namenspatron Ulrich, Bischof von Augsburg. Der Innenraum wird durch die Gesamtverglasung von Erich Schickling bestimmt.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia Kirchenfenster

Erzbistum Hamburg     Pfarrei St. Knud Nordfriesland     St. Peter-Ording, Kirche St. Ulrich    


Routenplaner: 54.30663, 8.62641


Schlagwörter

20. Jahrhundert (82) Erich Schickling (1) St. Peter-Ording (3) Altarwand (24)

Fotos: Jan Petersen, Kunst@SH, 2021