Beschreibung

Für die Kirche Herz Jesu erstellte Paul Giesbert Rautzenberg zwei Mosaike aus farbiger Keramik, eines für die Apsis des Altarraums, ein zweites in der Antonius-Nische unterhalb der Orgelempore mit der Darstellung des Heiligen Antonius in verschiedenen Szenen. Das Apsisbild stellt Christus als Gekreuzigten und Auferstandenen zugleich dar. Die Verkünder des alten und neuen Bundes sind zu beiden Seiten neben ihm zu sehen.


Künstler/in

Paul Giesbert Rautzenberg
* 1899 in Elberfel im Rheinland — * 1969 in Köln

Giesbert Friedrich Paul Rautzenberg wurde am 7. Dezember 1899 in Elberfeld im Rheinland geboren und wuchs in Hagen auf. Mit 14 Jahren begann er eine Ausbildung beim Bildhauer Heinrich Hartmann in Wiedenbrück. Nach dem Ersten Weltkrieg war er als Geselle in verschiedenen Werkstätten tätig. Ab Ende der 1920er Jahre arbeitete er als freischaffender Künstler in Köln und widmete sich vorrangig der christlichen Kunst. Sein Stil entwickelte sich ausgehend vom Historismus zu eigenständigen, expressiven Ausdrucksformen. Zu seinem Gesamtwerk gehören über 100 Skulpturen, darunter Altäre, große und überlebensgroße Figurengruppen sowie Einzelfiguren aus Holz und Keramik. Seine Werke befinden sich vor allem in Nordrhein-Westfalen, aber auch unter anderem in Mannheim, Hamburg und der Lausitz. Paul Rautzenberg starb am 2. August 1969 in Köln.

Weitere Informationen (extern):Wikipedia Kunst@SH



Die Kirche

Herz Jesu
Bei der Hammer Kirche 12, 20535 Hamburg-Hamm (HH)

Die Kirche Herz Jesu wurde 1952 durch den Architekten Walter Kammenhuber auf den Grundmauern und Mauerresten der im Krieg zerstörten Vorgängerkirche errichtet. Das Apsisbild von Giesbert Rautzenberg entstand 1963, das Deckengewölbe 1968.

Weitere Informationen (extern):Website

Erzbistum Hamburg     Pfarrei St. Franziskus     Hamburg-Hamm, Herz Jesu    


Routenplaner: 53.55633, 10.05509


Schlagwörter

20. Jahrhundert (82) Paul Giesbert Rautzenberg (1) Hamburg-Mitte (14) Altarwand (24)

Fotos: Jan Petersen, Kunst@SH, 2023