Beschreibung

Die Michaeliskirche wird geprägt durch das große Fenster an der Altarwand. Es zeigt in zarten Farben das Gleichnis aus dem Matthäusevangelium 13,47: „Das Himmelreich ist gleich einem Netz, das ins Meer geworfen wird.“ Man sieht die schwimmenden Fische, die Strömung und die Wellen, die Maschen und Fäden der Netze. Die Farbgebung ist ein ins Grünlich spielendes Weiß. Nur am Rande stehen einige starke bunte Tupfer. Mit diesem Bild soll zum Ausdruck gebracht werden, dass die Gemeinde des Herrn Jesus Christus die im Netz des Evangeliums gefangene Menschheit ist.


Künstler/in

Otto Schnittger
* 1905 in Kiel — † 1983 Witten an der Ruhr

Otto Schnittger wurde am 23. Mai 1905 in Kiel geboren. 1923–26 machte er eine Ausbildung zum Kaufmann. 1929–32 studierte er an der Baugewerkeschule Eckernförde sowie den Technischen Hochschulen Stuttgart und Braunschweig. Seit 1931 arbeitete er im Architekturbüro seines Vaters mit. Nach der kommissarischen Nachfolge wurde er 1937 zum Konsistorialbaumeister ernannt. Er war Mitglied des Bundes Deutscher Architekten. Er war an zahlreichen Bauprojekten beteiligt wie dem Wiederaufbau der St. Heinrich-Kirche und dem Umbau der St. Nikolauskirche. Otto Schnittger starb am 5. Mai 1983 in Witten an der Ruhr.



Die Kirche

Michaeliskirche
Plöner Chaussee 45, 24326 Ascheberg (PLÖ)

Die Michaeliskirche in Ascheberg wurde 1954 durch den Architekten Otto Schnittger erbaut. Der Grundriss zeigt die Form eines „T“ - dem Langschiff ist ein Querschiff angefügt. Die Holzdecke des Kirchenraumes ist leicht gewölbt, in Wellenlinien an- und absteigend. Im Zusammentreffen von Lang- und Querschiff liegt der Altarraum. Über dem Altar befindet sich eine Lichtkuppel. Hinter dem Altar befindet sich ein großes Fenster.

Weitere Informationen (extern):Website Kirchenfenster

Nordkirche     Kirchenkreis Plön-Segeberg     Kirchengemeinde Ascheberg     Ascheberg, Michaeliskirche    


Routenplaner: 54.14894, 10.34541


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Fotos: Jan Petersen, Kunst@SH, 2023