Beschreibung

Die ehemaligen Altäre der Klosterkirche sind heute an anderen Orten zu sehen: Der Brüggemann-Altar von 1521 wurde 1666 in den Schleswiger Dom überführt. Und die 1672 von der St. Johanniskirche in Brügge überlassene Darstellung der Kreuzigung befindet sich heute im Landesmuseum auf Schloss Gottorf.

Der heutige Hauptaltar der Bordesholmer Klosterkirche stammt von 1727 und zeigt einen großen, spätbarocken Aufbau. Das große Hauptbild zeigt die Taufe Christi, darunter im Sockelbild ist das Abendmahl zu sehen. Als Krone dienen Wolken und ein Strahlenkranz.


Die Kirche

Klosterkirche
Wildhofstraße 7, 24582 Bordesholm (RD)

Die Klosterkirche Bordesholm wurde 1309–32 als errichtet. In ihren einheitlich gotischen Formen gilt die Kirche als eine der schönsten Bauten des Landes. Sie hatte anfangs ein dreijochiges Mittelschiff mit begleitenden Seitenräumen. 1450–62 und 1490–1509 wurde Ergänzungen angebaut. In der Barockzeit wurde schließlich ein Gruftanbau an der Südseite angefügt. In dieser Form ist die Kirche bis heute erhalten. Die ehemalige Sakristei (heute Russische Kapelle) gehört zu den wenigen erhaltenen oberirdischen Bauresten des Augustiner-Chorherren-Stifts außerhalb der Kirche. Sie ist die Grabkapelle des 1739 verstorbenen Herzogs Carl Friedrich, dem Vater des späteren Zaren Peter III.

Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia Kirchenfenster

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Routenplaner: 54.17624, 10.01177


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Fotos: Jan Petersen, Kunst@SH, 2024