Beschreibung
Für die Kirche St. Secundus erstellte der in Wesselburen ansässige Bildschnitzer Albert Hinrich Burmeister um 1743/45 den Altar in Anlehnung an den Fredenhagen-Altar der Lübecker Marienkirche. Bereits für die St.-Bartholomäus-Kirche in Wesselburen erstellte er zuvor eine Kopie, für die Kirche in Hennstedt entstand eine verkleinerte Fassung. Im Zentrum steht eine Kreuzigungsgruppe, gerahmt von Allegorien von Glaube und Hoffnung. Die Predella zeigt ein Gemälde des letzten Abendmahls Jesu. Die Bemalung des Altars und der Kanzel erfolgte Anfang des 20. Jahrhunderts.
Künstler/in
Albert Hinrich Burmeister* 1683 in Hamburg – † 1760 in Wesselburen
Albert Hinrich Burmeister wurde um 1683 in Hamburg geboren. Anscheinend hat er das Bildschnitzen bei der Anfertigung der berühmten Hamburger Schapps erlernt. Um 1720 ließ er sich in Wesselburen nieder, heiratete dort 1732 zum zweiten Mal und starb 1760 in Armut.
Kirche/Museum
St. Secundus
Kirchenstraße 6, 25779 Hennstedt (HEI)
Die Kirche St. Secundus in Hennstedt ist ein langgestreckter, im Schiff noch spätromanischer Feldsteinbau. Der in zwei Jochen angelegte Chorraum im gotischen Stil wurde um 1470 angebaut und verjüngt sich leicht. Das Kirchenschiff wurde 1743/44 von dem Heider Baumeister Johann Georg Schott in Richtung Westen erweitert. Dem schmucklosen Äußeren steht ein prunkvoller Innenraum aus dem 17. und 18. Jahrhundert gegenüber.
Weitere Informationen (extern):Website Wikipedia Kirchenfenster
Nordkirche Kirchenkreis Dithmarschen Kirchengemeinde Hennstedt Hennstedt, St. Secundus
Routenplaner: 54.28322, 9.16785
Schlagwörter
18. Jahrhundert (27) Albert Hinrich Burmeister (1) Hennstedt/Dithmarschen (1) Altarretabel (199)
Fotos: Jan Petersen, Kunst@SH, 2025


